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BGI / GUV – I 8686; Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen

Der zunehmende Einsatz von Spannungen oberhalb von 25 V AC (V AC bedeutet effektive Wechselspannung) und 60 V DC (V DC bedeutet rippelfreie Gleichspannung oder der Effektivwert einer pulsierenden Gleichspannung) in der Fahrzeugtechnik durch Brennstoffzelle, Hybridtechnik, Elektrofahrzeuge führt zu einer elektrischen Gefährdung durch Körperströmung und Lichtbogen bei Arbeiten an Fahrzeugen. Dadurch ergibt sich für den Unternehmer die Verantwortung, seine Mitarbeiter so weiterzubilden, dass sie in der Lage sind, anfallende elektronische Arbeiten zu beurteilen, mögliche Gefährdungen zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten.
Die Informationsschrift BGI / GUV-I 8686 der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - Spitzenverband) enthält für den Unternehmer/Vorgesetzten Hinweise, wie auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung (Mustergefährdungsbeurteilung im Anhang 1) die elektrischen Gefährdungen beurteilt werden und der notwendige Qualifizierungsbedarf für Arbeiten bestimmt werden kann.
Die Broschüre BGI / GUV-I 8686 mit Stand Juni 2010 steht im Internet unter www.dguv.de zum Download zur Verfügung.


