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Düsseldorfer Ausbildungs-Know How goes to Ukraine
Im Januar 2009 startete das Modellprojekt „Berufsausbildung zum Restaurator / Maler“ am Kunstlyceum Lviv ( Lemberg) in der Ukraine. Initiator ist die Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden). Sie wird unter anderem unterstützt das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (btz) der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf.
Die fachliche Leitung des Projektes übernimmt der Leiter des BTZ, Dipl. MLM Gerhard Blessing. Basis hierfür ist seine langjährige Erfahrung in Berufsbildungsprojekten, die in Osteuropa durchgeführt wurden. Herr Blessing freute sich vom 10.02. bis 17.2. eine Delegation Fachverantwortlicher aus der Ukraine in Düsseldorf willkommen zu heißen.
Der Start des ersten Ausbildungsgangs „Restaurator / Maler“ ist für den 01. September 2009 vorgesehen. Während des Aufenthaltes in der Landeshauptstadt wurden mit der ukrainischen Delegation zunächst die Ausbildungsinhalte thematisiert. Bedeutsam waren dabei sowohl europäische Standards als auch ukrainische Belange. Das btz dient den Ukrainern als Orientierungsmaßstab. Dies betrifft die Einrichtung der Räumlichkeiten, die Beschaffung von Werkzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen. Hier wie dort ist der kontinuierliche Erfahrungsaustausch für den gesamten Projektzeitraum fest eingeplant.
Die Entstehung des Modellprojektes „Berufsausbildung zum Restaurator / Maler“ ist der Eberhard-Schöck-Stiftung zu verdanken. Vom Unternehmer und Bauingenieur Eberhard Schöck Ende 1992 gegründet, fördert die Stiftung unter dem Motto "Wandel durch Ausbildung" das privatwirtschaftliche Bauhandwerk in den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas. Übergeordnetes Ziel der Stiftung ist die Unterstützung beim Aufbau mittelständischer Strukturen, die zur Verfestigung von Demokratie und Marktwirtschaft in den Transformationsstaaten beitragen sollen. An den Programmen der Stiftung haben seit 1994 mehr als 300 Handwerker, Unternehmer und Führungskräfte aus 10 MOE-Ländern teilgenommen. Mehr als 60 Ehemalige gründeten in ihren Heimatländern Handwerksbetriebe, in denen mehr als 200 neue Arbeitsplätze entstanden.


