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Innung Mönchengladbach ehrt Preisträger des Fassadenwettbewerbs Make up 2009/2010


1. Platz in der Kategorie Stuckfassaden

1. Platz in der Kategorie Stuckfassaden

1. Platz in der Kategorie Stuckfassaden

Alles was Rang und Fassade hat, war gekommen: zum Beispiel Michael Schroeren, CDU, als Schirmherr ebenso wie Klaus Schäfer, 1. Bürgermeister (SPD), sowie Renate Zimmermanns 2. Bürgermeisterin (CDU), Kreishandwerksmeister Reinhard Esser, Vorstandsvorsitzender Horst Wateler als Hausherr der Stadtsparkasse Mönchengladbach sowieso. Und natürlich die Preisträger des alle fünf Jahre stattfindenden Fassadenwettbewerbs der Maler- und Lackierer Innung Mönchengladbach. Sie alle wollten die ganz besondere Ausstellung eröffnen helfen, die die Innung Mönchengladbach und die Stadtsparkasse als Hauptsponsor zusammengestellt hatte. Die gerahmten Fotografien der etwa 80 eingereichten Wettbewerbsbeiträge wirkten in ihrer Vielfalt, in ihrer Schlichtheit und Reduzierung auf das Wesentliche wie eine Werkschau des berühmten Fotografenehepaares Bernd und Hilla Becker in Sachen Architektur und Industriekultur.

Gezeigt wurden aufwändig gestaltete, edel, dezent und hochwertig daher kommende Fassaden. Michael Schroeren brachte es in seiner kurzen Ansprache die auch ein Appell für weitere Fassadenarbeit war auf den Punkt: „Die Jury hat auf ihrer Tour durch die Stadt immer wieder neue Hauswände entdeckt, Hunderte, die nur darauf warten, verschönert zu werden.“ Dieses neue Sehen altbekannter Strukturen wurde auch von Klaus Schäfer angesprochen: „Die neu gestalteten wie auch die prämierten Fassaden zeigen die gekonnte Handschrift der beteiligten Innungsmalerbetriebe, sie sind auch die Visitenkarte für die Straße und für das ganze Viertel. Der Fassadenwettbewerb ist die beste Imagewerbung für das Handwerk.“

Dementsprechend stolz und augenzwinkernd konnte Obermeister Jochen Maaßen die Preise übergeben: „Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.“ Ausgeschüttet wurden Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro, gesponsort von der Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Die Gewinner im Einzelnen:

In der Kategorie „Häuser ohne Stuck“ ging der 1. Preis (1.500 Euro) an die Fassade der Gaststätte „Im Kabuff“, Kapuzinerstraße Nr. 42, Objekteigentümer: Ingeborg Claßen, gestaltet von Hartmut Nix.

In der Kategorie „Häuser mit Stuck“ wurde die Kaiserstraße 42, Objekteigentümer Eheleute Wagner, ausführender Betrieb Edmund Erkens, Inhaberin Christina Erkens mit dem 1. Preis bedacht.

In der Kategorie „Wohnsiedlungen, öffentliche und gewerbliche Gebäude“ gewann die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft GeWoGe von 1897 gleich alle drei Preise: 1. Platz Fassade Ketteler Straße 41-42 gestaltet von Roland Münster, 2. Platz Fassade Spielkaulenweg ebenfalls gestaltet von Roland Münster, 3. Platz Fassade Nicodemstraße 25 gestaltet von Jochen Maaßen.

Dass Maler und Lackierer sich nicht nur auf das Handwerk verstehen sondern auch Humor haben, bewies ein Transparent an einer Wand der Kassenhalle, die als Galerie für die Ausstellung fungierte: Zu sehen war in vornehm historischem Ambiente eine Dame der „besseren“ Gesellschaft mit weißer Katze auf dem Schoß, deren Gesicht von zahlreichen misslungenen Schönheitsoperationen gezeichnet ist. Darunter steht der beziehungsreiche Satz: „Fassadenarbeit will gelernt sein“.  

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