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Nach dem Chillen auf ins wahre Leben

Die verdiente Entspannung nach anstrengender Prüfung gestanden alle Redner den neuen Malergesellinnen und -gesellen durchaus zu, doch anschließend sollten sie sich schnell „ins wahre Leben aufmachen“, wie die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll in ihrer Ansprache bei der Lossprechungsfeier der Maler- und Lackierer-Innung betonte. Die Politikerin wertete den Gesellenbrief als Türöffner für eine gute berufliche Zukunft. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung hätten die jetzt im Mittelpunkt ste­henden jungen Leute bereits bewiesen, dass sie etwas leisten und bewegen wollten, und diesen Weg sollten sie fortsetzen, um sich mit Qualitätsarbeit, Weiterbildung und Zuverlässigkeit einen guten Namen zu machen. Denn: „Unser Reichtum sind nicht die Mundwerker, sondern die Handwerker“, so die Festrednerin, die wie zuvor schon Kreis­handwerksmeister Thomas Grünendahl und Obermeister Dirk Lüdorf auch allen an der Ausbildung der neuen Gesellen Beteiligten dankte und dabei die Unterstützung durch die Eltern besonders hervorhob.

Zusammen mit dem Obermeister überreichte Lehrlingswart Markus Bohn die Gesellen­briefe und Abschlusszeugnisse an insgesamt 48 Maler und vier Bauten- und Objektbe­schichter und zeichnete Kerstin Viand aus Mönchengladbach für ihre Bestleistung in der Gesellenprüfung besonders aus; die Leistung ihres Ausbildungsbetriebes Santec Farb­konzepte GmbH aus Erkrath wurde mit einer Ehrenschale anerkannt.


Der Prüfungsbesten Kerstin Viand, eingerahmt von ihrer Mutter und ihrem Ausbilder Holger Weber, gratulierten Michaela Noll, Kreishandwerksmeister Thomas Grünendahl (r.), Obermeister Dirk Lüdorf (l.) und Lehrlingswart Markus Bohn.

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