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Die Innung: Sprachrohr der Branche an der Basis

Wenn Handwerk - dann Innung
Die Innungen sind das Fundament der Organisationen im Handwerk, die auf einer freiwilligen Mitgliedschaft beruhen. In den Innungen formieren sich grundlegende Interessen der organisierten Maler- und Lackiererbetriebe. Hier wird um lokale wirtschaftliche Forderungen und praxisgerechte Ausbildungsmaßnahmen gerungen; hier werden aktuelle Branchenthemen diskutiert und PR-Maßnahmen organisiert.
Handwerksinnungen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Mit ihnen von der Handwerksordnung vorgegebenen Aufgaben und Kompetenzen nehmen sie erheblichen Einfluss auf die Branchenentwicklung vor Ort.
Innungen vertreten die Interessen ihrer Mitglieder
In der Regel auf der Ebene von Kreisen und kreisfreien Städten angesiedelt, sind sie Ansprechpartner der regional zuständigen Ämter, Behörden, Kommunalparlamente oder wirtschaftlichen Interessengruppen.
Innungen tragen zum sozialen Frieden bei
Nach der Handwerksordnung ist es ihre Aufgabe, ein gutes Verhältnis zwischen Meistern, Gesellen und Lehrlingen anzustreben.
Innungen sind mitverantwortliche Akteure bei der Berufsausbildung
Innungen regeln die Lehrlingsausbildung und sind zuständig für das Prüfungswesen sowie die Fort- und Weiterbildung von Meistern und Gesellen. Sie wirken gemäß den bundes- und landesrechtlichen Bestimmungen an der Verwaltung der Berufsschulen mit.
Innungen fördern das Handwerk vor Ort
Innungen ergreifen eigene Initiativen zur Verbesserung der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Mitgliedsunternehmen, z. B. durch die Gründung spezieller Einrichtungen.
Innungen bieten ihren Mitgliedern eine Menge Vergünstigungen
Eine Innungsmitgliedschaft zahlt sich für Fachbetriebe nicht nur ideell sondern auch materiell aus. Aufgrund zahlreicher Kostenvergünstigungen - etwa Rahmenvereinbarungen, -verträge - können angeschlossene Unternehmen oftmals mehr Geld sparen als die Innungsmitgliedschaft kostet.


